Klassenzuteilungen
Was bei einem Fussballturnier per Los entschieden wird - wer zu welcher Gruppe gehört - darf an einer Schule nicht dem Zufall überlassen werden. Die Klassenzuteilungen an einer Schule werden aufgrund gesetzlicher Vorgaben sowie vieler Abwägungen durch die Schulleitungen und die Schulbehörden vorgenommen. Dabei sind den nachstehenden Kriterien Rechnung zu tragen:
- ausgeglichene Klassengrössen
- ausgewogene Klassenzusammensetzung in Bezug auf:
- Mädchen und Knaben
- schulisches Leistungsvermögen
- Fremdsprachigkeit
- Sozialkompetenz
- Kinder in ärztlicher oder therapeutischer Behandlung
- Zumutbarkeit des Schulweges
In Bezug auf die Länge eines Schulweges gelten gemäss Bildungsdirektion rund 2.5 km als zumutbar, selbst für ein Kindergartenkind. Ist der Weg weiter und muss dazu der öffentliche Bus benutzt werden, so erhalten die betroffenen Kinder von der Schulverwaltung Zollikon ein Busabonnement. Die Schule Zollikon hat im Übrigen ihre Unterrichtszeiten an den Fahrplan des lokalen öffentlichen Busnetzes angepasst und pflegt eine enge Zusammenarbeit mit dem Busunternehmen.
Genaue Situationsanalysen sowie ein Informationsaustausch mit den Lehrpersonen bilden die Basis für die jeweiligen Zuteilungen. Die Zuteilung zu einer Schule erfolgt durch die Schulpflege, die Zuteilung zu einer Klasse durch die Schulleitungen.
Zuteilungswünsche können nur unter ganz bestimmten Voraussetzungen berücksichtigt werden. Im Einzelnen sind dies vor allem:
- ärztliche, schulpsychologische oder schulpsychiatrische Empfehlung
- besondere soziale Gründe oder besondere Lehrperson-Eltern-Konstellation
Die Schule Zollikon möchte an dieser Stelle betonen, wie wichtig die Erfahrungen eines jeden Kindes auf dem Schulweg sind. Die körperliche Betätigung ergänzt durch die Weiterentwicklung in den sozialen Kompetenzen gehören zum Schülerleben und sollten dem Kind nicht vorenthalten werden. Wir sind bemüht die Verkehrsschulung mit einem Verkehrspolizisten in den ersten Schulwochen zu vertiefen und danken allen Eltern, für die ersten und ergänzenden Instruktionen auf dem Schulweg sowie den ersten „Probeläufen“ vor Schulbeginn.
