Willkommen in der Schule Zollikon

Als Volksschule orientieren wir uns an kantonalen Vorgaben. Wir begleiten ein Kind über mehrere Jahre auf dem Bildungsweg vom Kindergarten über die Primar- bis zur Sekundarstufe und bauen ihm einen festen Boden für eine erfolgreiche Zukunft.   

Nach den Sportferien zieht jeweils bald der Frühling ein, das Schuljahr geht in die zweite Hälfte. Für die meisten Kinder ist dieser Übergang ins neue Semester sanft, sie spüren kaum Veränderungen, ihr Alltag läuft wie gewohnt weiter. Einige Schülerinnen und Schüler werden in den nächsten Wochen Aufnahmeprüfungen an weiterführende Schulen absolvieren, da ist die Aufregung dann etwas grösser, ihnen allen wünsche ich viel Glück.

Für die Schulleitungen und die Behörden sind die kommenden Monate mit der Planung des neuen Schuljahres ausgefüllt. Auf Behördenebene sind die Aufgaben klar definiert. Wir müssen an erster Stelle dafür sorgen, dass der benötigte Schulraum für das nächste Schuljahr bereit steht. Dies ist wie jedes Jahr eine Herausforderung, da die Schülerzahlen immer noch steigen. In Zollikon Dorf wird ein weiterer Kindergarten eröffnet, ob wir auf der Primarstufe neue Klassen führen müssen, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch unklar, die bestehenden Klassen werden im Dorf und im Berg fortgesetzt. Der neue Kindergarten braucht zusätzlichen Schulraum, den wir voraussichtlich im Oescher C  finden können, eine Standort-Variante wäre im Beugi. Auf jeden Fall werden wir Räume einer Doppelnutzung zuführen, was uns im Moment den Bau weiterer Provisorien spart.

Eine andere Aufgabe, die der Behörde per Gesetz zugewiesen wird, ist die Verteilung der Vollzeiteinheiten auf die Schulen. Was bedeutet dies? Jeder Gemeinde stehen für den Betrieb ihrer Volksschule Mittel in Form von Vollzeiteinheiten, sog. VZE,  zur Verfügung, wobei 1 VZE 100 Stellenprozenten entspricht.  Diese VZE werden uns vom Kanton zugeteilt, wir als lokale Schulbehörde haben leider keinen Einfluss auf die Berechnung, der eine komplizierte Formel zugrunde liegt (u.a. mit Schülerzahl und Sozialindex). Wenn es also um die Bestimmung der Klassengrössen geht, sind uns die Hände gebunden, dass sie aber ausgeglichen sind im Dorf und im Berg ist unser Ziel, weshalb es auch dieses Jahr zu Umteilungen zwischen den Dorfteilen kommen kann. Sobald klar ist, wie die Zuteilungen vorgenommen werden, werden wir dies selbstverständlich mit den betroffenen Familien besprechen.

Die Schulleitungen und Lehrpersonen arbeiten intensiv an den Klassenbildungen sowie den neuen Stundenplänen. Diese Arbeiten sind herausfordernd und werden noch einige Zeit in Anspruch nehmen - Eltern und Kinder werden aber wie jedes Jahr im Juni ihren Stundenplan bekommen.

Nachdem der Lehrplan 21 im letzten Sommer vom Kindergarten bis zur 5. Klasse erfolgreich eingeführt wurde, sind diesen Sommer die 6. Klassen und die Sekundarschule an der Reihe. Neu ist dabei das Fach Medien und Informatik (MI). Daneben gibt es auf der Sekundarstufe weitere Fachbereiche, die wesentliche Änderungen erfahren werden: Wirtschaft, Arbeit, Haushalt (WAH), Textiles und Technisches Gestalten (TTG) sowie Ethik als Teil von Religionen, Kulturen, Ethik (RKE). Der Fachbereich Räume, Zeiten, Gesellschaften (RZG) umfasst Kompetenzen in Geografie und Geschichte. Wir sind mit den Vorbereitungen dieser Änderungen auf Kurs, die nötigen Weiterbildungen laufen und wir freuen uns alle auf die spannenden Neuerungen.

Wenn Sie mit mir persönlich ein Gespräch führen wollen, treffen Sie mich jeweils am ersten Montag im Monat (04.03.2019; 01.04.2019; 06.05.2019) von 17.00 Uhr bis 18.00 Uhr in der Schulverwaltung. Obwohl eine Anmeldung nicht notwendig ist, ist eine solche von Vorteil, um Wartezeiten zu vermeiden. Ich freue mich auf Ihren Besuch. Zur Vereinbarung anderer Termine können Sie sich mit der Schulverwaltung in Verbindung setzten.

Ich danke Ihnen für Ihr Vertrauen in uns und unsere Schule.
Corinne Hoss-Blatter
Schulpräsidentin