Integriert dank Deutsch als Zweitsprache (DaZ)

Ziel des Unterrichts "Deutsch als Zweitsprache (DaZ)" ist es, die Kinder, die in einem fremdsprachigen Umfeld leben oder aufgewachsen sind, gezielt zu fördern, damit sie erfolgreich am regulären Unterricht an unserer Schule teilnehmen können.

Im Vordergrund steht dabei natürlich das Beherrschen der deutschen Sprache. Dazu kommen aber auch weitere Inhalte wie Traditionen oder typische Verhaltensmuster, die es den Kindern und ihren Eltern erlauben, sich besser in unsere Kultur und Gemeinschaft zu integrieren. Da die Kinder in Bezug auf Sprachkenntnis, Leistungsvermögen und persönlichem Hintergrund unterschiedliche Voraussetzungen mitbringen, erfolgt der Unterricht an unserer Schule vorzugsweise in kleinen Gruppen, in denen individuell auf die Bedürfnisse der Kinder eingegangen werden kann.

Mit dem Unterricht "Deutsch als Zweitsprache (DaZ)" sollen diejenigen Kinder, die eine andere Erstsprache als Deutsch sprechen, gezielt gefördert werden. Durch einen zusätzlichen, intensiven Umgang mit der deutschen Sprache soll den Kindern eine Schullaufbahn im Regelunterricht ermöglicht werden. Im Zentrum steht die Schulung in den vier Kernkompetenzbereichen Hör- und Leseverständnis sowie mündlicher und schriftlicher Ausdruck. Es gilt zunächst das Selbstvertrauen und den Mut zur Kommunikation zu stärken. Je nach Alter werden die Sprachkenntnisse auf spielerischem Weg oder kognitiv aufgebaut. Mit der Stärkung der Ausdrucksfähigkeit entwickelt sich auch die soziale Kompetenz der Schüler und Schülerinnen im Umgang mit Kindern verschiedenster Herkunft.  Sehr wichtig ist schliesslich das Beherrschen der Schriftlichkeit, der Sprachstrukturen, der Grammatik und des Wortschatzes. Darüber hinaus sollen die Kinder, und damit auch ihre Eltern, in die Lage versetzt werden, unsere Kultur, unsere Institutionen und die Art unseres Zusammenlebens besser kennen zu lernen und zu verstehen.

Wichtig für den nachhaltigen Erfolg unseres Unterrichts ist der Aufbau eines Vertrauensverhältnisses zwischen der Lehrperson und dem Kind. Nur so kann ein Rahmen geschaffen werden, in dem angstfreie Kommunikation möglich ist. Der Unterricht wird in enger Zusammenarbeit mit der Klassenlehrperson geplant, damit die Inhalte optimal auf die Erfordernisse des regulären Schulstoffs der Klasse abgestimmt werden können. Eine zusätzliche Aufgabe der DaZ-Lehrperson ist es, die speziellen Anliegen der fremdsprachigen Kinder gegenüber dem Lehrerteam und der Schulpflege zu vertreten.

Zuständig für den DaZ-Unterricht sind:

  • Schule Oescher:  Primarschule:  Ornella Grossmann-Longo und Anita Vetterli
                             Kindergarten:  Silvia Szabo und Anna Zollinger
  • Schule Rüterwis: Primarschule:  Doris Frei, Karin Mayer, Liz Kauer, Roland Gysel 
                             Kindergarten:  Anna Zollinger