Proaktiver und nachhaltiger Umgang mit Digitalität an der Schule
Die Schule Zollikon wird künftig bewusst und nachhaltig mit den Herausforderungen einer digitalen Gesellschaft umgehen. Der von der Schulpflege formulierte Leitsatz positioniert die Schule Zollikon im Umgang mit Digitalität:
«Unsere digitale Gesellschaft stellt zunehmend neue Anforderungen an die Schule und die Ausbildung junger Menschen. Die Schule Zollikon steht für einen proaktiven und umsichtigen Umgang mit diesen Herausforderungen. Sie setzt gezielt auf Neuerungen, die pädagogisch und organisatorisch sinnvoll und nachhaltig sind.»
Strategie-Leitfaden «Schule Zollikon in der Kultur der Digitalität»
Mit dem Strategie-Leitfaden «Schule Zollikon in der Kultur der Digitalität» hat die Schulpflege einen übergeordneten Bezugsrahmen für die Unterrichts-, Personal- und Organisationsentwicklung der Schule Zollikon geschaffen, der die Rahmenbedingungen für den digitalen Wandel / die Digitalität im Kontext der Schule ermöglicht. Kurz zusammengefasst bedeutet Digitalität im Kontext der Schule Zollikon: Digitalität bedeutet mehr als Technik – sie verändert, wie wir denken, lernen, kommunizieren und gemeinsam Zukunft gestalten. Der Strategie-Leitfaden wurde von der Schulpflege im Januar 2026 verabschiedet und ist ab sofort in Kraft. Er ist auf der Website verfügbar.
Digitalität im Klassenzimmer – was heisst das für den Unterricht?
Der digitale Wandel betrifft nicht nur Wirtschaft und Gesellschaft. Er macht auch vor dem Klassenzimmer nicht halt. Digitalität bedeutet nämlich nicht den blossen Einsatz von immer neueren und moderneren Technologien im Schulunterricht. Sie bedeutet einen kulturellen Wandel. Wir haben dazu bereits im März 2025 berichtet: Schule Zollikon - «Schule in der Digitalität».
Es geht darum, den Kindern und Jugendlichen alters- und stufengerecht entsprechende Kompetenzen zu vermitteln, die sie sich im Umgang mit digitalen Technologien aneignen sollen. In der Kultur der Digitalität verbinden sich analoge und digitale Lernformen, Blended Learning genannt. Im Blended Learning nehmen Kollaboration, Kooperation, Kreativität, kritisches Denken und digitale Mündigkeit zentrale Rollen ein. Digitale Medien werden dabei als Mittel verstanden, um pädagogische Qualität, Partizipation und Innovationsfähigkeit zu fördern.
Im Fokus stehen dabei die Schülerinnen und Schüler, welche durch ein selbstbestimmtes, kreatives und verantwortungsbewusstes Lernen auf das eigenständige Leben in einer vernetzten Welt vorbereitet werden. Dazu braucht es ausgebildetes Personal, das sich stetig weiterentwickelt und kontinuierlich digitale und didaktische Kompetenzen erweitert. Wichtig ist auch die für die unterschiedlichen Lernformen passende Infrastruktur (Räume, Mobiliar, technische Ausstattung etc.).
Konkrete Schritte
Die nächsten, konkreten Schritte zur Umsetzung des Strategie-Leitfadens werden in der Form eines Grobkonzeptes erarbeitet und im Frühling 2026 der Schulpflege zur Genehmigung vorgelegt. Aktuell erproben Pilotgruppen neue Lernsettings mit Blended Learning, die in dieses Konzept einfliessen.
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Die weiteren Kapitel des Newsletters Nr. 3/2025-26 sind hier zu finden: